(Warum Regelmäßigkeit mehr wirkt als Menge)
Ätherische Öle wirken nicht durch Masse, sondern durch Kontinuität.
Ein Tropfen zur richtigen Zeit kann mehr verändern als zehn Tropfen ohne Bewußtsein.
Der Körper reagiert auf Rhythmus. Das Nervensystem liebt Wiederholung.
Wer Düfte regelmäßig einsetzt, schafft Struktur – innerlich wie äußerlich.
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Morgens – Klarheit und Ausrichtung
Ziel: Wachheit, Fokus, innere Ordnung
Geeignet:
- Zitrone
- Pfefferminze
- Rosmarin
Anwendung:
1 Tropfen in die Handflächen
dreimal bewußt einatmen
auf Nacken oder Fußsohlen ausstreichen
Wirkprinzip:
Zitrusdüfte aktivieren. Minze klärt. Rosmarin unterstützt Konzentration.
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Mittags – Regulierung statt Durchziehen
Viele Menschen übergehen Müdigkeit.
Besser: kurz regulieren.
Geeignet:
- Balance
- Lavendel
- Weihrauch
Anwendung:
Tropfen auf die Handgelenke
ruhig atmen
Schultern bewusst senken
Wirkprinzip:
Holz- und Harzöle stabilisieren das autonome Nervensystem.

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Abends – Übergang schaffen
Der Körper braucht ein Signal: Jetzt darf Ruhe kommen.
Geeignet:
- Lavendel
- Römische Kamille
- Serenity
Anwendung:
Diffuser 20–30 Minuten
oder 1 Tropfen unter die Füße
Wirkprinzip:
Ester wirken entspannend, regulieren Stresshormone.
Warum kleine Mengen genügen
Ätherische Öle wirken über das limbische System.
Duftmoleküle erreichen innerhalb von Sekunden emotionale Zentren im Gehirn.
Es geht nicht um „viel“, sondern um regelmäßig und bewußt.
Fazit
Wer täglich 3 kleine Duftmomente einbaut, schafft:
- mehr innere Stabilität
- klarere Übergänge
- weniger Dauerstress
Aromatherapie ist kein Event.
Sie ist ein Rhythmus.
