Verspannungen entstehen selten „einfach so“.
Meist sind sie die Folge von Stress, einseitiger Haltung oder innerem Druck. Der Körper zieht sich zusammen – oft im Nacken, in den Schultern oder im unteren Rücken.
Die Lösung ist kein „Wegdrücken“, sondern Wärme, Bewegung und bewusste Durchblutung.
1. Wärme – Muskeln dürfen loslassen
Wärme signalisiert Sicherheit.
Sie erweitert Gefäße, lockert Muskulatur und beruhigt das Nervensystem.
Anwendungsidee:
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1–2 Tropfen Lavendel
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1 Tropfen Deep Blue
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1 Tropfen Copaiba
mit etwas Trägeröl mischen
→ sanft in Nacken oder Rücken einmassieren
→ danach 10 Minuten Wärme (Kirschkernkissen oder Bad)
2. Durchblutung – Stagnation in Bewegung bringen
Verspannung ist oft Stillstand.
Durchblutung bringt Sauerstoff, Nährstoffe und Rhythmus zurück.
Ergänzend:
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Pfefferminze punktuell (sehr sparsam)
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langsame Kreisbewegungen mit den Händen
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3 Minuten bewusst tief ein- und ausatmen
Nicht fest drücken. Rhythmisch arbeiten.
3. Rhythmus – der unterschätzte Faktor
Viele Menschen leben ohne körperlichen Rhythmus.
Unregelmäßiger Schlaf, dauerhafte Bildschirmhaltung, kaum Ausgleich.
Ein einfacher Reset:
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morgens 5 Minuten Schulterkreisen
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mittags bewusst strecken
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abends langsame Nackenrotation
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dabei ruhig atmen
Konstanz schlägt Intensität.
Kleine Abendroutine bei Nackenverspannung
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Warm duschen
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Öl-Mischung auftragen
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5 Minuten kreisend massieren
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Hände kurz auflegen und Wärme spüren
Nicht kämpfen. Spüren.
Fazit
Verspannungen sind kein Feind.
Sie sind ein Signal.
Wärme.
Bewegung.
Rhythmus.
Der Körper will nicht funktionieren – er will fließen.

