Der Markt ist voll.
Aber nicht jedes „100 % naturreine“ Öl ist hochwertig.
Wer mit ätherischen Ölen arbeitet, sollte verstehen, was Qualität wirklich bedeutet – nicht nur Marketing.
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Botanische Klarheit
Ein gutes Öl nennt immer:
- botanischen Namen (z. B. Lavandula angustifolia)
- Pflanzenteil (Blüte, Blatt, Harz …)
- Herkunftsland
Fehlt das, fehlt Transparenz.
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Reinheit statt Duftstärke
Ein intensiver Geruch ist kein Qualitätsmerkmal.
Synthetische Zusätze riechen oft sogar stärker.
Worauf achten?
- kein „Parfum“-Hinweis
- keine Verdünnung mit billigem Trägeröl (außer es ist klar deklariert)
- keine künstlichen Duftstoffe

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Analyse & Transparenz
Seriöse Anbieter liefern:
- Chargennummer
- GC/MS-Analyse (Gaschromatographie)
- klare Rückverfolgbarkeit
Nicht jeder Kunde liest Analysen – aber sie müssen verfügbar sein.
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Preisrealismus
Ein echtes Rosenöl kann nicht 8 Euro kosten.
Ein Sandelholzöl nicht zum Discounterpreis.
Extrem billig = fast immer gestreckt oder synthetisch.
Qualität hat ihren Preis, weil:
- Ernte aufwendig ist
- Destillation Zeit braucht
- Pflanzenmaterial begrenzt ist
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Nachhaltigkeit & Ethik
Hochwertige Öle achten auf:
- nachhaltigen Anbau
- faire Erntebedingungen
- Schutz bedrohter Pflanzenarten
Reine Qualität ist nicht nur chemisch – sondern auch ethisch.
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Körperreaktion beobachten
Der Körper reagiert ehrlich.
- Kopfschmerz?
- Übelkeit?
- Unruhe?
Das kann auf schlechte Qualität oder Überdosierung hinweisen.
Ein gutes Öl wirkt klar – nicht aggressiv.
Fazit
Qualität erkennst du an:
Transparenz.
Nachvollziehbarkeit.
Reinheit.
Herkunft.
Ethik.
Nicht am schönsten Etikett.
