Monoterpene, Ester & Co – einfach erklärt

Wer sich mit ätherischen Ölen beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie Monoterpene, Ester oder Sesquiterpene. Für viele klingt das kompliziert und chemisch. In Wahrheit beschreiben diese Wörter nur die Bausteine, aus denen der Duft und die Wirkung einer Pflanze bestehen.

Wenn man versteht, welche Stoffgruppe wofür steht, wird Aromatherapie klarer, logischer und sicherer in der Anwendung. Es geht nicht um Formeln. Es geht um Wirkung.

Monoterpene

Beispiele: Zitrone, Wild Orange, Kiefer

Wirkung

  • klärend
  • aktivierend
  • reinigend

Monoterpene sind leicht und flüchtig. Sie steigen schnell in die Nase und wirken zügig auf Atemwege und Stimmung. Sie bringen Frische und Bewegung.

Ester

Beispiele: Lavendel, Bergamotte

Wirkung

  • ausgleichend
  • entspannend
  • nervenberuhigend

Ester gelten als sanft und hautfreundlich. Sie unterstützen das Nervensystem und helfen bei innerer Unruhe.

Sesquiterpene

Beispiele: Weihrauch, Sandelholz

Wirkung

  • stabilisierend
  • zentrierend
  • tief wirkend

Diese Moleküle sind schwerer aufgebaut. Sie wirken langsamer, dafür nachhaltiger und strukturgebend.

 

Oxide

Beispiele: Rosmarin, Eukalyptus

Wirkung

  • öffnend für Atemwege
  • geistig klärend

Oxide unterstützen freies Atmen und bringen Klarheit in Kopf und Konzentration.

Fazit

Ätherische Öle bestehen nicht aus einem Stoff, sondern aus vielen Bausteinen. Jede Stoffgruppe hat ihre eigene Aufgabe.

Wer die Grundlagen kennt, versteht, warum ein Öl beruhigt, ein anderes aktiviert und ein drittes stabilisiert.

Chemie wird so verständlich.
Und die Pflanze spricht klarer.

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