Echinacea – Sonnenhut

Wurzelkraft für Immunsystem und Haut

Der Sonnenhut (Echinacea purpurea) gehört zu den klassischen Pflanzen zur Unterstützung der körpereigenen Abwehr.
Verwendet werden Blüten, Blätter und vor allem die Wurzel.

Echinacea wirkt nicht „gegen“ etwas – sie aktiviert.
Sie unterstützt die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems.

  1. Echinacea-Tinktur (klassisch)

Wirkung

  • immunstimulierend
  • entzündungsmodulierend
  • unterstützend bei beginnenden Infekten
  • stärkend bei Erschöpfung

Herstellung (Wurzel oder frisches Kraut)

Du brauchst:

  • frische oder getrocknete Echinacea
  • Alkohol 40–50 % (z. B. Korn)
  • Schraubglas

Vorgehen:

  1. Pflanzenteile grob zerkleinern.
  2. Glas zu 2/3 füllen.
  3. Mit Alkohol vollständig bedecken.
  4. 3–4 Wochen dunkel ziehen lassen.
  5. Täglich leicht schütteln.
  6. Abseihen und in dunkle Tropfflasche füllen.

Einnahme

Bei Bedarf 3× täglich 10–20 Tropfen in etwas Wasser.
Nicht dauerhaft über mehrere Wochen anwenden – Kurzweise.

  1. Echinacea-Ölauszug (für Haut)

Ideal bei:

  • kleinen Hautverletzungen
  • rauer, strapazierter Haut
  • pflegenden Salben

Herstellung (Blüten & Kraut)

Du brauchst:

  • getrocknete Pflanzenteile
  • hochwertiges Pflanzenöl (z. B. Jojoba, Mandel oder Olivenöl)
  • Glasgefäß

Vorgehen:

  1. Pflanze vollständig trocknen lassen (wichtig wegen Schimmelgefahr).
  2. Glas locker befüllen.
  3. Mit Öl vollständig bedecken.
  4. 3–4 Wochen warm, aber nicht sonnig ziehen lassen.
  5. Filtern.

Verwendung

  • pur auf kleine Hautstellen
  • als Basis für Salben
  • in Kombination mit Ringelblume oder Lavendel

Wichtige Hinweise

  • Nicht bei Autoimmunerkrankungen anwenden.
  • Nicht dauerhaft ohne Pause verwenden.
  • Bei Allergie gegen Korbblütler vorsichtig.
  • Schwangerschaft: nur nach Rücksprache.

Tinktur oder Öl – was ist besser?

Tinktur → systemisch (innerlich)
Ölauszug → lokal (äußerlich)

Beides kombiniert ergibt eine runde Naturunterstützung.

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