Hautpflege ist für viele Menschen inzwischen zu einem kleinen Dschungel geworden.
Serum hier, Creme dort, zwanzig Inhaltsstoffe und noch mehr Versprechen – und am Ende weiß man oft gar nicht mehr, was die eigene Haut eigentlich wirklich braucht.
Genau deshalb ist mein Buch „Symphonie der Zellen – Die Allchemie der Körperpflege“ entstanden.
Aber es ist viel mehr als ein Buch über Cremes.
Es geht darum, die eigene Körperpflege wieder zu verstehen, selbst herzustellen und an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Bevor wir rühren, lernen wir verstehen
Am Anfang stehen deshalb nicht hundert Rezepte, sondern die Grundlagen.
Welche Basisöle passen zu welcher Haut?
Was ist der Unterschied zwischen Pflanzenbuttern und Wachsen?
Was können Hydrolate?
Wie dosiert man ätherische Öle?
Wie funktioniert Konservierung?
Warum spielt der pH-Wert eine Rolle?
Und was kann man tun, wenn eine Creme plötzlich zu fest, zu flüssig, körnig oder getrennt ist?
Genau dieses Wissen macht später den Unterschied zwischen einfachem Nachmachen und wirklichem Selbermachen.
1. Cremes, Lotionen und die eigene Haut verstehen
Natürlich nehmen Cremes einen wichtigen Platz ein.
Im Buch erkläre ich die fünf Grundbausteine einer Creme:
Fettphase, Wasserphase, Emulgator, Wirkstoffe und Konservierung.
Dazu kommen unterschiedliche Basiscremes, leichte und reichhaltige Varianten, Körperlotionen und Möglichkeiten, Rezepturen selbst zu verändern.
Denn eine Haut mit 25 braucht möglicherweise etwas völlig anderes als eine Haut mit 55 oder 70.
Pflege darf sich verändern.
2. Pflanzenwasser und Gesichtswasser
Auch Pflanzenwasser bekommen ihren eigenen Platz.
Hydrolate können alleine verwendet oder mit anderen Zutaten kombiniert werden. Im Buch zeige ich Gesichtswasser mit und ohne Alkohol und sogar, wie sich mit einer einfachen kleinen Destille Pflanzenwasser herstellen lässt.
3. Salben und Balsame
Eine Salbe ist etwas völlig anderes als eine Creme.
Sie kommt ohne klassische Wasserphase aus und eignet sich dadurch für ganz andere Anwendungen.
Im Buch gibt es Rezepturen beispielsweise für trockene und rissige Haut, beanspruchte Hände, Lippen und Mundwinkel, Nagelhaut, Reibestellen, Insektenstiche, Wind und Wetter oder Haut nach der Rasur.
Damit wird aus der kleinen Kosmetikwerkstatt langsam eine richtige Pflege-Hausapotheke.
4. Wenn Haut besondere Bedürfnisse hat
Nicht jede Haut lässt sich in „trocken“, „fettig“ oder „normal“ einteilen.
Deshalb gehe ich auch auf besondere Hautzustände ein – etwa sehr trockene oder reife Haut, empfindliche und rötungsneigende Haut, gestörte Hautbarrieren oder Haut, die nach Stress und Schlafmangel völlig aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Das Entscheidende dabei ist nicht die eine Wunderzutat.
Es geht darum, hinzusehen und passend zusammenzustellen.
Und wer lieber gemeinsam rührt: meine Workshops
Aus dem Buch sind inzwischen auch meine kleinen Körperpflege-Workshops entstanden.
Dort bleibt es nicht bei Theorie.
Wir riechen, fühlen, wählen Rohstoffe aus und rühren gemeinsam.
Für Einsteiger gibt es einen Workshop, bei dem unter anderem Gesichtscreme, Bodylotion und Salbe entstehen. Dazu kommen meine Duftkarten als Inspiration für die persönliche Mischung.
Wer schon Erfahrung hat, kann bei der individuellen Cremeberatung für Fortgeschrittene tiefer einsteigen und eine Rezeptur gezielt an die eigene Haut anpassen.
Mir ist dabei wichtig, dass die Gruppen klein bleiben.
Denn jeder Mensch bringt eine andere Haut, andere Vorlieben und andere Fragen mit.

5. Körperpflege von Kopf bis Fuß
Und genau hier geht das Buch deutlich über Cremes hinaus.
Es gibt eigene Bereiche für unterschiedliche Körperregionen – vom Brust- und Bauchbereich über Hals und Dekolleté bis zu Beinen sowie Muskel- und Gelenkbereichen.
6. Deo selbst herstellen
Auch Deo kann erstaunlich einfach sein.
Im Buch geht es um Natron, natronfreie Varianten, Deocreme, Deo-Roll-on und Deospray sowie um passende Duftmischungen.
Und natürlich auch darum, warum eine Rezeptur manchmal brennt, krümelt oder Flecken hinterlässt.
7. Haare und Kopfhaut
Haarpflege beginnt für mich nicht erst in den Haarspitzen.
Sie beginnt auf der Kopfhaut.
Deshalb enthält das Buch unter anderem Shampoo-Grundlagen, Kräuterspülungen, Birken-Haarwasser, Kopfhautöl, Haaröl, Haarmasken sowie Alternativen wie Roggenmehl- und Lavaerdewäsche.
8. Hände und Nägel
Unsere Hände erzählen viel über unser Leben.
Sie arbeiten, greifen, tragen, waschen und sind ständig Wind, Wasser und Reinigungsmitteln ausgesetzt.
Darum gibt es eigene Rezepturen für Handcremes, Nachtpflege, Nagelöl, Nagelbalsam, Gartenhände und beanspruchte Fingerkuppen.
9. Füße und Fußnägel
Auch unsere Füße bekommen endlich einmal mehr Aufmerksamkeit als einen Klecks Creme.
Fußbäder, Fersensalben, Hornhautpflege, Nagelöle, Fußspray, Fußgel und Barfuß-Balsam gehören ebenfalls dazu.
10. Kleine Roll-ons für den Alltag
Ich liebe Roll-ons, weil sie klein, praktisch und unglaublich vielseitig sind.
Im Buch finden sich Mischungen unter anderem für Haut, Nägel, Kopfhaut und verschiedene Alltagssituationen.
Und natürlich erkläre ich auch Trägeröle und Dosierungen, damit man eigene Varianten entwickeln kann.
11. Seren – konzentriert und trotzdem einfach
Hyaluron, Aloe Vera, Squalan, Q10 oder Panthenol müssen keine geheimnisvollen Zutaten aus der Kosmetikindustrie bleiben.
Im Serum-Kapitel geht es darum, welche Arten von Seren es gibt, wann sie verwendet werden und wie sich beispielsweise Feuchtigkeits-, Beruhigungs-, Regenerations- oder Nachtseren selbst herstellen lassen.
12. Und sogar Seife darf mitspielen
Zum Schluss wird es noch einmal richtig kreativ.
Mit Gießseifen lassen sich ohne klassisches Seifensieden wunderschöne Hand-, Kräuter-, Duft- und Geschenkseifen herstellen.
Im Buch gibt es beispielsweise Honig-Hafer-Seife, Lavendelseife, Ringelblumenseife, Kaffee-Küchenseife, Rosen-, Wald- und Weihnachtsseifen.
Und wenn eine Zutat fehlt?
Auch daran habe ich gedacht.
Im Anhang finden sich Übersichten über ätherische Öle nach Hautwirkung und Hauttyp, Ersatzöle, Duftfamilien und schnelle Zuordnungen nach Anwendungsbereichen.
Denn niemand sollte eine Rezeptur verwerfen müssen, nur weil ausgerechnet ein einziges Öl nicht im Schrank steht.
Die Allchemie beginnt beim Selbermachen
Vielleicht beginnt es mit einer einfachen Creme.
Dann kommt eine Salbe.
Dann ein Serum.
Ein Roll-on.
Ein Haaröl.
Und irgendwann stehen Pflanzenöle, Hydrolate, Kräuter, Wirkstoffe, kleine Tiegel und Fläschchen im Schrank – und man fragt sich, wie das eigentlich passieren konnte. 😂
Aber genau darin liegt für mich der Reiz.
Man beginnt nicht nur Produkte selbst herzustellen.
Man beginnt zu verstehen.
Man riecht.
Man fühlt.
Man beobachtet.
Man verändert eine Rezeptur und merkt plötzlich:
Ich kann das selbst.
„Symphonie der Zellen – Die Allchemie der Körperpflege“ ist deshalb kein Buch nur über Cremes. Es ist ein Begleiter durch die selbstgemachte Pflege von Kopf bis Fuß – für Anfänger, Fortgeschrittene und alle, die wieder wissen möchten, was sie auf ihre Haut geben.
Mein Buch ist jetzt erhältlich.
Und wer nicht nur lesen, sondern gemeinsam mit mir rühren und ausprobieren möchte, ist natürlich auch bei meinen Workshops herzlich willkommen. ❤️
