Viele kennen das Problem: Butter direkt aus dem Kühlschrank ist hart.
Interessant ist jedoch: Wurde Butter zuvor eingefroren und langsam wieder aufgetaut, verändert sich ihre Struktur.
Was passiert beim Einfrieren?
Butter besteht aus:
- Milchfett
- kleinen Wassertröpfchen
- feinen Fettkristallen
Beim Einfrieren bilden sich Eiskristalle.
Diese durchbrechen teilweise die feste Fettstruktur.
Beim langsamen Auftauen ordnet sich das Fett nicht mehr ganz so kompakt wie zuvor.
Ergebnis:
Die Butter wirkt weicher und lässt sich leichter verstreichen – selbst bei Kühlschranktemperatur.
Warum ist sie danach geschmeidiger?
- Die Fettkristallstruktur wird „aufgelockert“
- die Verteilung von Wasser und Fett verändert sich minimal
- die Konsistenz wird homogener
Sie bleibt formstabil, aber nicht mehr steinhart.
Wichtig
- Butter langsam im Kühlschrank auftauen
- luftdicht verpacken
- nicht mehrfach einfrieren
