Kinder & Düfte – sanfte Anwendungen im Alltag

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Kinder reagieren feiner.
Ihr Nervensystem ist offen, direkt, ungefiltert. Deshalb gilt bei Düften:

Sanft. Wenig. Kurz.

Nicht alles, was für Erwachsene angenehm ist, ist automatisch für Kinder passend.

  1. Grundregeln

  • stark verdünnen (1 Tropfen auf 10 ml Trägeröl)
  • nicht dauerhaft diffusen
  • kein Duft direkt neben dem Bett
  • Raum gut lüften
  • Tür einen Spalt offen lassen
  • Kinder nie „beduften“, wenn sie es nicht möchten

Widerstand ist ein klares Signal.

  1. Geeignete Düfte für den Alltag

Für Kinder eignen sich besonders milde Öle:

  • Lavendel – Ruhe, Einschlafen
  • Mandarine – Fröhlichkeit
  • Weihrauch – Ausgleich
  • Zeder – Geborgenheit

Keine scharfen, stark mentholhaltigen oder sehr intensiven Öle im Kinderzimmer einsetzen.

Kind bei den Hausaufgaben mit Katze und Diffuser

  1. Sanfte Anwendungen

Schlafritual
1 Tropfen Lavendel in 10 ml Öl mischen
→ Füße leicht einreiben
→ leise sprechen, nicht stimulieren

Unruhe am Nachmittag
2 Tropfen Mandarine im Diffuser
→ 15–20 Minuten
→ danach Pause

Konzentration bei Schulkindern

Weihrauch minimal dosiert im Arbeitsraum, nicht direkt am Tisch.

  1. Sicherheit bei Haustieren

  • Tiere müssen den Raum verlassen können
  • keine Dauerbeduftung
  • Diffuser nie auf Tierhöhe
  • bei Katzen besonders zurückhaltend sein

Wenn Tier oder Kind unruhig werden: sofort ausschalten.

  1. Atmosphäre statt Wirkung erzwingen

Kinder brauchen keine „therapeutische Behandlung“.
Sie brauchen Rhythmus, Nähe und Sicherheit.

Düfte dürfen begleiten – nicht dominieren.

Fazit

Bei Kindern gilt:
weniger Tropfen – mehr Achtsamkeit.

Sanft eingesetzt können Düfte Rituale unterstützen.
Zu stark eingesetzt reizen sie.

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