Ölqualität erkennen – worauf es wirklich ankommt

Der Markt ist voll.
Aber nicht jedes „100 % naturreine“ Öl ist hochwertig.

Wer mit ätherischen Ölen arbeitet, sollte verstehen, was Qualität wirklich bedeutet – nicht nur Marketing.

  1. Botanische Klarheit

Ein gutes Öl nennt immer:

  • botanischen Namen (z. B. Lavandula angustifolia)
  • Pflanzenteil (Blüte, Blatt, Harz …)
  • Herkunftsland

Fehlt das, fehlt Transparenz.

  1. Reinheit statt Duftstärke

Ein intensiver Geruch ist kein Qualitätsmerkmal.
Synthetische Zusätze riechen oft sogar stärker.

Worauf achten?

  • kein „Parfum“-Hinweis
  • keine Verdünnung mit billigem Trägeröl (außer es ist klar deklariert)
  • keine künstlichen Duftstoffe

Doterra Durftabend, Öleabend, Seminare

  1. Analyse & Transparenz

Seriöse Anbieter liefern:

  • Chargennummer
  • GC/MS-Analyse (Gaschromatographie)
  • klare Rückverfolgbarkeit

Nicht jeder Kunde liest Analysen – aber sie müssen verfügbar sein.

  1. Preisrealismus

Ein echtes Rosenöl kann nicht 8 Euro kosten.
Ein Sandelholzöl nicht zum Discounterpreis.

Extrem billig = fast immer gestreckt oder synthetisch.

Qualität hat ihren Preis, weil:

  • Ernte aufwendig ist
  • Destillation Zeit braucht
  • Pflanzenmaterial begrenzt ist
  1. Nachhaltigkeit & Ethik

Hochwertige Öle achten auf:

  • nachhaltigen Anbau
  • faire Erntebedingungen
  • Schutz bedrohter Pflanzenarten

Reine Qualität ist nicht nur chemisch – sondern auch ethisch.

  1. Körperreaktion beobachten

Der Körper reagiert ehrlich.

  • Kopfschmerz?
  • Übelkeit?
  • Unruhe?

Das kann auf schlechte Qualität oder Überdosierung hinweisen.

Ein gutes Öl wirkt klar – nicht aggressiv.

Fazit

Qualität erkennst du an:

Transparenz.
Nachvollziehbarkeit.
Reinheit.
Herkunft.
Ethik.

Nicht am schönsten Etikett.

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